Category: Press Release
All is Love – A tribute to Lee Scratch Perry

Lee Scratch Perry – All is Love

A TRIBUTE TO LEE „SCRATCH“ PERRY – Zum 80. Geburtstag der lebenden Musiklegende

Aus Anlass des 80. Geburtstags von Musiklegende Lee „Scratch“ Perry,verlegt ISLANDBOOKS  einen hochwertigen Fotoband mit meinen Bildern.
Die Bilder entstanden in den letzten drei Jahren in Lee’s Studio.  Die auf 80 Stück limitierte Premium Edition mit exakt 80 Fotos sowie eine Auskopplung für die reguläre Fan-Ausgabe mit über 30 Fotos erschien am 20. März 2016 zum 80. Geburtstag.
Lee Scratch Perry

 

About the Book

„ALL IS LOVE“: Musiklegende Lee „Scratch“ Perry wird 80. Buch mit exklusiven Fotos bei ISLANDBOOKS erschienen.

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Zum 80. Geburtstag der Musiklegende Lee „Scratch“ Perry erscheint ein exklusiver Fotoband mit bislang unveröffentlichten Bildern. Das Coverbild mit dem Titel ALL IS LOVE gilt bereits als Bildikone und fängt die Essenz einer ganzen Musikbewegung ein.

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Reggae- und Dub-Legende Lee „Scratch“ Perry wird anlässlich seines 80. Geburtstags mit einem Fotobuch gewürdigt. „ALL IS LOVE“ erscheint als limitierte Premium Version und als Fan-Edition beim Verlag ISLANDBOOKS. www.islandbooks.ch

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Ein hochwertiger Fotoband huldigt die lebende Musiklegende Lee „Scratch“ Perry zum 80. Geburtstag. Grossartige Fotos mit exklusiven Bildern von Pit Buehler. „ALL IS LOVE“

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„ALL IS LOVE“ erscheint zum 80. Geburtstag von Lee „Scratch Perry in streng limitierter Auflage von 80 Exemplaren und porträtiert in 80 exklusiven Fotos von Pit Buehler die lebende Musiklegende mit Familie.

Press Release

Aus Anlass des 80. Geburtstags von Musiklegende Lee „Scratch“ Perry (20.3.1936), Erfinder von Dub sowie Produzent von Bob Marley, verlegt ISLANDBOOKS  einen hochwertigen Fotoband und exklusiven Bildern in Perrys Studio.

Die streng auf 80 Stück limitierte Premium Edition mit exakt 80 Fotos erscheint zum 80. Geburtstag. Eine Auskopplung für die reguläre Fan-Ausgabe mit über 30 Fotos erscheint später dieses Jahr. Die abgebildeten Fotos sind in streng limitierter Auflage in höchster Qualität auch als Wandbild erhältlich.

Mit demselben Titel „ALL IS LOVE“ ist gleichzeitig eine Fotoausstellung (Herbst) in Zürich geplant, initiiert von Pit Buehler, Freund von Perry und Fotograf unter dem Label blackocean.ch, und Marc Philip Seidel, Dr. phil., Arts Manager und Verleger. Die Zürcher Kommunikationsagentur dreamis hat die Gestaltung und die Konzeption übernommen und dafür mit dem Innerschweizer Fotografen Pit Buehler eng zusammengearbeitet.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, vor dem offiziellen Verkaufsstart, sprich Versand, über die Publikation zu berichten. Ob Buchbesprechung, Vorschau, Interview, Bildstrecke. Wir sind offen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Hochauflösende Bilder stellen wir auf Nachfrage zur Verfügung. den PR-Text mit Quotes finden Sie im angehängten pdf.

PR-FOTOS, VORABDRUCK PREMIUM EDITION?

Für ein persönliches Treffen sind wir in den kommenden Tagen jederzeit für Sie erreichbar. Ein Treffen Zwecks weiterer Informationen, Interview mit Fotograf und Verleger ist möglich (Grossraum Zürich). Wir überreichen Ihnen bei Berichterstattung einen hochwertigen Vorabdruck der Premium Edition.

Nehmen Sie mit mir unter 079 718 38 19 oder per Email Kontakt.

 

Direktlink Premium Edition: http://islandbooks.ch/verlag/shop/kunst-kultur/lee-scratch-perry-all-is-love-limited-premium-edition/

 

Direktlink Fan Edition: http://islandbooks.ch/verlag/shop/kunst-kultur/lee-scratch-perry-all-is-love-fan-edition/

 

Dr. Marc Philip Seidel

Verleger

ISLANDBOOKS

Sonnmattstrasse 7
CH – 5400 Baden
M: 079 718 38 19 (direkt)
Interview Online Magazine GlobeSession.com

Online Magazin GlobeSession.com

Edition 08 / *Zürich – Afrika*

 

Danke Dir Martin und dem ganzen Team von globesession.com für diesen wunderbaren Beitrag zu „African Vogue“!. Den gesamten Artikel findet Ihr unter dem folgenden Link

Globesession Edition 08 – „Zürich – Afrika“

Hier das Interview zu „African Vogue“

GS: Du beschäftigst dich fotografisch hauptsächlich mit Menschen. Was sieht man in einem Gesicht?

Pit Bühler: Jedes Gesicht kann uns eine Geschichte erzählen über das, was war, was hätte sein können oder was vielleicht schmerzhaft unter der Oberfläche wartet.

GS: Was verrät ein Gesicht über den Menschen?

Pit Bühler: Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ein Gesicht etwas über den Menschen verrät, aber jedes Gesicht lässt zumindest eine Geschichte und ein Schicksal erahnen.

GS: Welches ist das stärkste Gefühl – Liebe, Hass oder ein ganz anderes?

Pit Bühler: Das lässt sich schwer messen – für mich sind jene Emotionen am spannendsten, welche sich nicht durch unser «Über-Ich» filtern und neutralisieren lassen, egal, ob es sich dabei um Hass, Liebe, Hoffnung oder Angst handelt. Wie stark ein Gefühl einen Menschen bewegt, muss jedoch nicht immer an seinen Reaktionen erkennbar sein

GS: Du bist viel unterwegs – hast während der letzten zwanzig Jahre über neunzig Länder besucht. Sind es überall dieselben Emotionen, die vorherrschen oder gibt es starke regionale Unterschiede?

Pit Bühler: Regionale Unterschiede gibt es sicher, sie bestehen meist darin, dass Emotionen und Gefühle in verschiedenen Teilen der Erde anders gelebt und gezeigt werden, je nachdem, was gesellschaftliche oder erzieherische Konventionen vorgeben.

Der Urinstinkt ist jedoch bei allen Menschen zumindest ähnlich – nur die bewusste und unbewusste Kontrolle darüber unterscheidet sich je nach Region, Kultur und Herkunft.

GS: Für die Fotoreportage «African Vogue» hast du verschiedene Volksgruppen im südlichen Äthiopien aufgesucht. Du sagtest: „Die Angehörigen dieser Volksstämme sind sehr offen und stolz und eignen sich perfekt als Models, allerdings sind sie oft auch ungeduldig und werden schnell aggressiv«. Resultierten aus diesen Aggressionen für dich schwierige Situationen?

Pit Bühler: Das Posieren ist für viele Stämme schon seit Jahrzehnten eine willkommene Einnahmequelle und ein lukratives Geschäft, um mit relativ wenig Aufwand an Devisen zu kommen. Der Gegenwert eines Fotos kann durchaus das Einkommen von mehreren Tagen harter Feldarbeit bedeuten. Auch sehen es viele Stammesmitglieder als eine Wertschätzung und Anerkennung, wenn man sie als Model auswählt.

Aggressionen standen oft im Zusammenhang mit Alkohol oder Neid. Deshalb habe ich versucht, die Porträts jeweils zur frühen Tageszeiten zu machen und auch Stammesmitglieder zu fotografieren und finanziell zu entschädigen, die für uns nicht unbedingt als Sujet spannend waren, um so Neid und Eifersucht zu umgehen.

Einige Völker konnten wir aufgrund ihres Temperamentes nur mit militärischem Schutz oder in Begleitung von Stammeskriegern besuchen. Dennoch verbrachten wir die meisten Nächte in ihren Siedlungen und erhielten so einen spannenden und intimen Einblick in ihre Lebensweise. Aber leider kam es auch vor, dass wir ein Shooting vorzeitig abbrechen und aus Sicherheitsgründen die Nacht in bewachten Militärcamps verbringen mussten.

GS: Den Shootings gingen Verhandlungen voraus – ein Preis für die Bilder musste festgelegt werden. Wie ging das vonstatten?

Pit Bühler: Die Verhandlungen waren manchmal sehr anspruchsvoll. Erst einmal musste man eine «Fee» bezahlen, um überhaupt ins Stammesgebiet reisen zu dürfen und dies war wiederum nur erlaubt, wenn man zusätzlich einen lokalen Guide und einen Stammeskrieger zum Schutz anheuerte sowie für deren Transport und Verpflegung sorgte.

Jede Siedlung verlangte zusätzlich eine «Village Fee» und manchmal hörte es gar nicht mehr auf mit weiteren Forderungen. Bei einem Stamm wurde beispielsweise verlangt, dass ich für meinen schwarzen Hintergrund eine «Extra Fee» bezahlen musste …

Erst danach kam man zu den Verhandlungen mit den Leuten, die man fotografieren wollte. Man einigte sich oftmals auf einen fixen Preis pro Klick – das heisst, egal, ob sich dann das Model gerade bewegte, die Augen geschlossen hielt oder sich nicht an die Anweisungen hielt – jeder Klick wurde abgerechnet.

Die Verhandlungen verliefen oft zäh und waren sehr zeitintensiv. Selbst wenn man sich auf einen Preis einigte, gingen nach jedem Klick die Diskussionen von Neuem los. Auch musste man alle Models gleich behandeln, um sicherzustellen, dass es nicht untereinander zu Streitereien kam.

Die Zeit und Energie, welche man für solche Verhandlungen aufbringen musste, überstieg meist die effektive Zeit fürs Fotografieren bei weitem. Aber mit ein bisschen Humor und viel Geduld gab es manchmal auch ganz amüsante und spannende Anekdoten und Ergebnisse.

GS: Erzähl uns von der schönsten Begegnung, die du während der Fotoreportage machen durftest.

Pit Bühler: Die spannendste und auch schönste Erfahrung war die Begegnung mit einer für mich bis dahin fremden, unbekannten und faszinierenden Kultur beim Stamm der Arbore mit ihren unzähligen Traditionen und den nächtlichen Jungfrauentänzen und Teufelsaustreibungen.

GS: Du bist von diesen Kriegerstämmen fasziniert und bezeichnest sie als «lebendige Kunstwerke«. Doch nun steht diesen Völkern ein übermächtiger Goliath gegenüber: die internationalen Agrarkonzerne, die sich grosse Teile des Landes aneignen. Ein Krieg, den sie verlieren werden?

Pit Bühler: Den Begriff «lebendige Kunstwerke» möchte ich gerne zurücknehmen, weil sich einige Leute an dieser Bezeichnung stören. Diese Menschen haben eine sehr hohe Körperästhetik – Schmuck, Narbifizierungen und Körperbemalungen gehören zu ihrer Kultur und repräsentieren ihren gesellschaftlichen Status – und es macht sie zu solch wunderbaren Fotosujets.

Ein umstrittenes Staudammprojekt, die Erschliessung von neuen Ölfeldern und der Verkauf von riesigen Landwirtschaftsflächen an internationale Konzerne durch die Regierung zerstört immer mehr Lebensraum dieser Menschen und es ist zu befürchten, dass diese Einflussfaktoren sowie die Erschliessung dieses Gebietes an die Zivilisation in sehr naher Zukunft dazu führen werden, dass diese Stämme ihre Traditionen verlieren und für immer verschwinden …

GS: Ich zitiere dich: «Ich genoss den Abend am Lagerfeuer mit einer feinen Zigarre und einem Glas Whisky, bis ich schliesslich von einer Horde Fledermäusen attackiert wurde und mich ins Zelt zurückzog!» Das klingt nach Abenteuer. Vermisst du dieses Reiseleben, wenn du Zuhause bist? Wie lange hältst du es jeweils in der Schweiz aus?

Pit Bühler: Wenn ich auf Reisen bin, dann vermisse ich mein Zuhause, und wenn ich hier bin, dann sehne ich mich nach dem Fremden und Unbekannten … Das wird wohl immer so bleiben. Ein Jahr ohne Reisen und Abenteuer – das wäre wirklich schrecklich.

GS: Zum Schluss: Beschreibe uns die Welt in maximal drei Sätzen.

Pit Bühler: Die Welt ist ein wunderbar verrücktes Abenteuerland.

 

About Globesession – Das Online Reise- und Kulturmagazin

2013 starteten Martin Hoch und Sara Hoch das Online Reise- und Kulturmagazin GlobeSession. Geschrieben von reisebegeisterten Autorinnen und Autoren erscheint das Reisemagazin alle drei Monate in Form von Editionen und widmet sich jeweils einem ausgesuchten Thema. Reiseberichte, Menschen und fotografische Arbeiten sind die zentralen Bestandteile

www.globesession.com

More about African Vogue

See Portfolio “African Vogue” on Flickr

Leica Courrier – Story of African Vogue

Leica Courrier, 14. November 2014 – Nr 97

2014 11 14 Leica Courrier African Vogue S
Artikel im „Leica Courrier“ über mein Projekt „African Vogue“.

Herausgeberin: Leica Camera AG

Auflage: 23’000 Exemplare

Erscheinungsweise: 2-mal jährlich in Deutsch und Französich

About African Vogue

In October 2013, I started a 15 day expedition to Southern Omo Valley, Ethiopia, to portrait local tribe members. Beside my guide and driver, I also hired local guides / translators and I always had some assistance helping to set up the background, to negotiate the prices with the “models”. To access some of the tribe areas, we had to get the permission from the government and we had to agree on military protection.

All pictures were taken in natural light situations – no flash was used. In a few cases, I took a sun swapper or created extra shade with a shade panel but mostly, I worked with direct sun light / clouds and natural shade situations.

Most of the portraits were taken “on the field”, which means that people did not prepare themselves for the shooting – they rather “came as they were”. Each picture had to be negotiated and most them were compensated “per click” – which forced me to carefully prepare every picture before the “click” – if felt like going back to the old times.

All pictures were taken with a Leica S digital middle format camera. No tripod or monopod was used; all pictures were taken “freestyle”. Most of the settings were at ISO 160 and a Shutter Speed of between 1/60 and 1/160 seconds at F2.5 to 5.6.

The Series “African Vogue” contains about 300 portraits of tribe members of the Omo Valley in Ethiopia. (Including members of the Arbore Tribe, Mursi Tribe, Nyangatom Tribe, Bodi Tribe, Hamer Tribe, Benna Tribe, Konso).  The pictures were taken in October 2013 – All pictures were taken in natural light situations with a Leica S digital middle format camera.

Link to Making of „African Vogue“

Link to Portfolio of „African Vogue“

„Für seine Bilder reist er um die ganze Welt“

„Für seine Bilder reist er um die ganze Welt“

Artikel von der NZZ vom 29.12.2012

#press #neuezugerzeitung #nzz #pitbuehler

2012 12 29 Pit Buehler NZZ
Der Fotograf Pit Buehler setzt Menschen in Szene – und holt nicht nur Promis vor die Linse.

Idealist, Abenteurer, Menschenfreund – gerade mal 40 Jahre alt ist der Baarer Fotograf Pit Buehler, vor seiner Kamera scheint er jedoch bereits die halbe Welt gehabt zu haben. Blättert man in seinen Portfolios, blickt man der nachdenklich lächelnden Susan Sarandon ins Gesicht,dem frech grinsenden Moritz Bleibtreu,der charmanten Nadja Schildknecht,einer berückend schönen Heather Graham.

Man findet sich aber auch von Angesicht zu Angesicht wieder mit drei südäthiopischen Mädchen des Mursi Tribes, geschminkt und geschmückt nach ihren Stammesritualen. Fünf kleine Mädchen aus dem Amazonasgebiet lächeln einen an – die eine aufrichtig, die andere frech, die nächste kokett. Sechs äthiopische Hirtenjungen blicken auf einen herunter – neugierig, fasziniert, kritisch, selbstbewusst. Nichts scheint einem Kennenlernen im Weg zu stehen.

Zwischen Kunst und Journalismus

Nichts scheint zwischen diesen Kindern und dem Fotograf zu stehen, nichts auch zwischen ihm und dem südäthiopischen Bauern, der seine zwei Ochsen übers Feld treibt, oder der alten Frau in Kalkutta, die ihr Enkelkind auf dem Schoss hält, eine Fürsorgerin im Elend.

«If the picture is not good enough, you were not close enough.» Pit Buehler zitiert den berühmten Fotografen Robert Capa. Und sagt von sich selbst: «Ein Foto ist für mich die Auseinandersetzung mit den Menschen und der Welt. Ein gutes Bild ist mir mehr wert als das Geld, das ich vielleicht damit verdiene.»

Der Baarer möchte Fotos schaffen, die «faszinieren und zum Denken anregen». Fotos «zwischen Kunst und Journalismus».

«Es ist alles machbar»

Dabei hilft es ihm natürlich, die Menschen zu mögen. «Like people and let them know it», erklärt der 40-Jährige. Die Wertschätzung der Leute öffne einem die Tür. Und dafür reist Pit Buehler um die Welt. In über 90 Ländern

hat er bereits einen Fuss auf den Boden gesetzt; er selbst schätzt, in den vergangenen zwanzig Jahren zusammengenommen rund drei Jahre nur auf Achse gewesen zu sein. Und reist er heute, um zu fotografieren, so waren es ursprünglich seine Ausflüge in die Welt, die ihn zur Fotografie brachten. Angefangen hat alles mit einer Reise in die USA, die er als Zwanzigjähriger unternahm, um Englisch zu lernen. Pit Buehler kaufte sich ein altes Polizeiauto und fuhr alleine von Miami nach San Francisco. «Das war einschneidend», sagt er heute, «ein Abenteuer. Ich merkte: Es ist alles möglich, alles machbar.»

Studium in Leipzig

Ein paar Jahre später war er dann auf dem Amazonas unterwegs, 2000 Kilometer, von Peru nach Brasilien – zusammen mit einem Kollegen und immer wieder mit Einheimischen. Über die Fotos dieser Reise wurde Helfried Strauss, Professor für Fotografie in Leipzig, auf den Baarer aufmerksam und lud ihn für ein Jahr in seine Meisterschülerklasse an der Leipziger Kunstakademie ein. Pit Buehler hat da schon lange den Abschluss für Wirtschaft, Finanzen und internationales Management in der Tasche – erworben an der Fachhochschule in Luzern. Die jahrelange Arbeit im Finanzsektor, die diesem Studium folgt, hilft ihm, seine zahlreichen Reisen zu realisieren. Und auch heute arbeitet der blonde Abenteurer nicht nur als freischaffender Fotograf, sondern zusätzlich in einem Teilpensum beim Kanton Zug.

Im Moment freut sich Pit Buehler, der bereits weltweit auf Fotoausstellungen vertreten war und in diesem Zusammenhang einige Preise gewann (beispielsweise den CGAP Photo Award, Washington, oder den International Special Merit Price, Köln, Photokina 2012), auf die «Photo 13», die vom 4. bis 8. Januar in Zürich stattfindet. Es ist die grösste Werkschau für Fotografie in der Schweiz, an der er mit seinen humanistischen Fotografien vertreten sein wird, aber auch mit Porträts und Aufnahmen aus der Fashion-Welt. Ein Gegensatz.

«Ich bin kein Weltverbesserer», erklärt der Kosmopolit, der auf seinen Reisen auch diese Erkenntnis gewann: «Nimmt man das Lachen zum Massstab, sind viele Kinder in der Dritten Welt nicht unglücklicher – sie leben nur anders.»

Ein Porträt in Worten

Und wie würde Pit Buehler sich selbst porträtieren – in Worten? «Ich habe eine Partnerin, eine kleine Tochter, meine Passion ist die Fotografie», sagt er unaufgeregt. «Von Berufs wegen bin ich analytisch, aber ich bin auch neugierig und weltoffen. Grenzen und Vorschriften mag ich nicht so gerne. Ich habe genug Humor, um nicht alles so ernst zu nehmen.»

Susanne Holz

Download PDF File „NZZ vom 29.12.2012“

Young Shepherd on the way back from the weekly market in La Libela, Ethiopia, 2007

Shepherd – Ethiopia